Bodø und Værøy

Bodø/Værøy, Montag, 13. August 2001

JugendherbergeHafenNach dem Aufstehen und Frühstücken haben wir uns an der Touriinfo über die weiteren Tourenmöglichkeiten informiert. Unser nächstes Ziel wird die Insel Vaeroy am Südende der Lofoten sein. Bis zur Fährabfahrt am späten Nachmittag haben wir noch viel Zeit und bummeln noch durch die Stadt. Die Fährfahrt dauert 3 Stunden und Anja wurde etwas grün im Gesicht, aber ansonsten kamen wir gut auf Vaeroy an. Dort mussten wir allerdings feststellen, dass die JuHe etwas ne halbe Stunde entfernt genau auf der anderen Seite des Hafens lag, Luftlinie etwa 500m. Also Gepäck geschultert und los ging's. Schon nach 200 Metern kam uns dann der Hauswirt der JuHe entgegen. Mit dem VW-Bus ging's dann zur JuHe.
Die JuHe ist echt witzig, eine winzige Fischerhütte mit 6 Zimmern, einer Küche und Wohnraum. Der Hauswirt wohnt anderswo auf der Insel. Zwischen den Trockengestellen für den Stockfisch fällt die schnuckelige kleine JuHe gar nicht auf.
Mit uns wohnen dort noch ein Schweizer, zwei Hamburgerinnen, zwei Franzosen und zwei Stuttgarter.

Værøy, Dienstag, 14. August 2001

InselIn Ruhe stehen wir auf und frühstücken wir gemütlich, dann gehen wir los auf eine kleine Wanderung.
Heute wollen wir den großen Berg mit der Wetterstation besteigen. Der Himmel ist etwas bewölkt, aber trocken. Nach zwei Stunden sind wir oben (Puh, 400 Höhenmeter!) und erhaschen immer wieder Blicke zwischen den Wolken auf die anderen Inseln. Als wir vom Berg wieder runter sind klart plötzlich alles wieder auf und wir haben super geniales warmes Sonnenwetter.

Abends haben wir uns noch die Fahrräder ausgeliehen und sind ans Nordende zum Flugplatz gefahren, wo wir noch den Sonnenuntergang mit Blick auf die Lofoten genossen haben.

AnjaMoskenesstraumenInseln

Værøy, Mittwoch, 15. August 2001

Das Wetter ist nicht mehr ganz so gut, aber immer noch trocken. Mit den Fahrrädern fahren wir wieder zum Flugplatz und noch ein bisschen weiter, dann wandern wir hinten um die ganze Insel herum, wechseln dann auf die andere Seite und erreichen schliesslich Mostad, eine alte verlassen Stadt, die nur zu Fuss oder mit dem Boot erreichbar ist. Zwischendurch haben wir immer wieder kurz Sonne und wieder kurz vor dem Flugplatz sehen wir sogar noch einige Seeadler, einen sogar ganz aus der Nähe ! Die sind echt irre groß.
Kaum sind wir wieder daheim, regnet es auch schon wieder. Wir sind inzwischen ganz alleine in der JuHe, alle anderen sind heute mittag schon abgereist.

Heimreise

In der folgenden Nacht fuhren wir wieder mit der Fähre nach Bodö, von dort mit dem Zug nach Trondheim, wo wir mit dem Nachtzug weiter nach Oslo fahren. So haben wir in Oslo noch einen Tag Aufenthalt und abends geht's dann mit dem Schienenersatzverkehr über Malmö nach Hamburg. Von dort dann nach Stuttgart.