24. Tag - Paris

FrühstückDas Frühstück lassen wir uns schmecken, so dass wir später gestärkt Paris erkunden können. Von Château D'Eau ist es nicht weit bis zum Louvre, wo die Kleinen von uns sogar umsonst reinkommen. Das Louvre ist riesig und schon ziemlich beeindruckend. Da Vincis vermeintliches Selbstporträt ist von Japanern und anderem Fotogesindel umgeben, wir wollen die gute Mona Le Louvre auch gar nicht von nahem sehen. Der Venus von Milo fehlt ein Arm. Da die anderen alle Kunstbanausen sind und ich auch keine Lust mehr habe, verlassen wir das Louvre auch irgendwann. Wir laufen in Napoleons Fußstapfen die Champs-Elysées lang, unter dem Arc de Triomphe hindurch zum BK.

EiffelturmDa manche von uns dem Glauben verfallen waren, die Münchner um 15:00 um Fuß des Eiffelturmes, gehen wir mittags statt abends hin. Ein fataler Fehler. Sie sind nicht da. Wir entscheiden uns also allein den Turm zu besteigen. Die Stufen zur 2. Etagen sind schnell gerannt. Der Aufzug lässt länger auf sich warten. Doch die Sicht von oben ist gigantisch, man kann so ziemlich jedes Merkmal Paris' ausfindig machen und die Papierflieger halten sich auch relativ lange (v.a. Tobis Krüppelfalter). Leider haben wir das englische Wetter eingepackt, mit auf den Kontinent gebracht und es oben auf dem Turm wieder ausgepackt. Wolken ziehen auf und es schifft. Wir (nicht mehr lange) gehen zurück zur 2. Etage und ich werfe noch schnell eine Postkarte in den Briefkasten ein. Als ich wieder hinauskomme, sind die anderen schon runtergegangen (naja, fast) und warten unten auf mich (ganz fast). Ich trenne mich von ihnen, weil sie mir immer zu langsam sind und ziehe allein weiter. Erst zum Gare de L'Est, nachdem ich einem "Straßenkünstler", der wohl schwul ist, da er mich für wunderschön und modelhaft hält, meine Meinung bezüglich seiner Porträtzeichnung gesagt habe, wo ich einem Typ am Schalter mein dänisches Ticketproblem verklickern kann. Ich habe allerdings nicht genug Geld und muss eine Bank suchen, die sich mir in Form eines Automaten am Gare du Nord auftut. Der Schaltertyp braucht etwas sehr viel länger bis er mein Problem erkennt. Seine Lösung ist allerdings 60F billiger.
Um 18:00 befinde ich mich auf dem Weg zur Sacre-Coeur. Ich breche ihn aber ab, da er falsch ist.
Um 18:30 befinde ich mich auf dem Weg zum Centre Pompidou, breche ihn aber ab, da er falsch ist.
Um 19:30 komme ich bei Mme Colombo vorbei und entdecke dort wegweisende Schilder und einen Bus in dem vier an die Scheibe klopfende Idioten hocken, die sich vor Freude mich zu sehen, kaum noch zusammenhalten können. Die Reunion findet kurz darauf am CP statt. Wir werden polnisch und kaufen für den schwulen Max 10F-Armbänder, die 6F kosten. Im CP selbst kostet alles Eintritt, Geld, das beim Mac Mac besser angelegt ist. Wir sind um 22:10 nach einem Spaziergang durch die Pariser Vergnügungsmeile wieder zu Hause. Ich schlafe schlecht und furze viel.