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Wir schlafen mal so richtig aus. Allerdings nur bis wir tropisches Klima im Zelt haben
(das ist gegen 10:20), da lässt es sich dann wirklich nicht mehr schlafen. Problem: Wenn
man das Zelt verlässt, ergibt sich auch keine Linderung. Die Milch hat im TetraPak noch
nicht so die Hitze mitgekriegt und verhält sich kühl und gelassen. Wir laufen leider
schneller heiß und alles verläuft hitzebedingt etwas langsamer.
Um 12:20 suchen wir die Lokalitäten im Bahnhof auf und besetzen sie, bis der Schalter- angestellte misstrauisch wird und mehrmals um den Kloschlüssel bittet. Wir würden gerne noch länger das Klo benutzen, müssen es aber schon um 13:00 verlassen, da der Lokaltog uns nach Gram bringen soll. Da gibt es nämlich eine Bank und Einkaufsmöglichkeiten und da wir weder Geld noch Essen haben, bietet sich eine Visite der Kleinstadt an. Die Bank ist eine Bank und der Supermarkt ein REMA1000. Im "Park" spielen wir noch etwas Karten und gucken ein paar abgrundtief hässlichen Mädchen hinterher (so kann man auch Aufmerk- samkeit auf sich ziehen). Zurück nach Roå um 15:30. Obwohl unser Tag weder anstrengend noch aufregend war, verläuft die Zugfahrt um von 15:55 bis 19:52, Myrdal ruhig. Die Flåmbahn fährt 10min später schon weiter. Die 50 NOK haben sich schon nach der ersten Kurve gelohnt. Gigantische Aussicht auf das ganze Tal. Der Zug hält an einem Riesenwasserfall. Das Wasser ist richtig blau und die Japaner knäcke. Wir fahren weiter und kommen 50min und um ein paar viele Eindrücke reicher unten in Flåm an. Unser Zeltplatz ist nicht so gigantisch. Da Flåm sehr klein ist und dort auch ein Campingplatz ist, ist das Campen so gut wie überall verboten. Wir finden allerdings eine Stelle zwischen Straße, Autobahn, Schienen und Fluss, die gerade genug Platz für unsere Zelte bietet. Essen: Mex. Bohneneintopf aus der Dose, bzw. Thunfischbrote. Kaiser und ich rufen zu Hause an. Als wir uns um 22:30 ins Zelt legen, kann keiner so richtig einschlafen. Die Stille wird erste eine Stunde später durch Schnarchlaute gestört.