9:15 Ich wecke Max um zu erfahren wann wir aufstehen. Er meint 10 Uhr. Ich stehe also um 10:01 auf und wecke Tobi, der dann die anderen weckt, nicht aber Wölli, der ist nämlich schon frisch geduscht und fleißig am Frühstücken (Corn Flakes, Brot, Marmelade, O-Saft und Kaffee) eine Etage tiefer. Wir ziehen ihm gleich, versuchen aber noch Platz für das All-You-Can-Eat beim Pizza Hut in unseren Mägen zu lassen Die Luft wird gleich besser, als Max von seiner 2. Dusche zurückkehrt. Wir nutzen das TIRCer Angebot und wechseln ein paar TC sehr günstig, tragen uns als Dank dafür auch ins Gästebuch ein. Als wir um 12:18 ganz abgehetzt beim Pizza Hut ankommen, müssen wir leider enttäuscht feststellen, dass unsere verfügbare All-You-Can-Eat (59 NOK) Zeit auf 55min geschrumpft ist, da das Restaurant erst um 13:00 öffnet, wir aber schon um 14:11 am Bahnhof sein müssen. Wir gehen also noch kurz zum Hafen, verabschieden uns dort von Trondheim und spielen noch etwas Karten, kehren aber {nozoomimg "$home/images/ir/nsb.gif,75,70,NSB,right"} um 12:50 zurück zum Pizza Hut. Dort müssen wir unsere Pizza gegen ein paar (viele) böse Pfadis aus Heilbronn verteidigen. Max fungiert als Diplomat und versucht die weiblichen Mitglieder zum Überlaufen zu bewegen. Die Pizza muss wohl im Magen sehr aufquellen, da keiner (so sehr wir es auch versuchen) mehr als sechs (6) Stücke schafft! Als wir um 13:55 zahlen wollen, stellt die Kassiererin fest, dass ihr das Wechselgeld fehlt und eilt zur Bank (tja, Max, was sie nicht im Kopf hatte, hatte sie wohl am Hintern). Sie weiß genau, wie eilig wir es haben und kommt deshalb auch schon um 14:00 zurück, so dass wir den Zug gerade noch erreichen.
Oslo, here we come. Ab 21:00 suchen wir krampfhaft nach einer Bade- möglichkeit am See, Kaza erinnert sich nämlich an den perfekten Platz. Der Zugführer durchkreuzt allerdings seine Pläne, da er nicht dort hält, wo er unserer Meinung nach zu halten hat. Als wir um 21:20 in dem verheißungsvollen Örtchen Eidsvoll aussteigen, ist uns gleich klar, dass jegliche Badeaktion wohl flach fällt und wir froh sein können, wenn wir einen Platz zum schlafen finden. Der Ort sieht aus wie eine große Baustelle mit vereinzelt ein paar Häusern und Wald und einem Friedhof dazwischen. Da Baustelle, Wald und Häuser nicht in Frage kommen, bleibt uns nur noch der Friedhof übrig (es handelt sich hier um zukünftiges Friedhofsgelände, wir hätten es nicht gewagt auf dem echten Friedhof zu schlafen!) Das entpuppt sich auch als sehr klug, da direkt nebenan an ganz neues Klohäuschen steht, wo wir uns waschen und Wasser holen können. Die Zelte stehen etwas verdeckt in der hintersten Ecke des Geländes.
Das Essen ist an diesem Abend sehr verschieden. Tobi, Wölli und Kaza essen Champignonsuppe und Grießbrei, Max nur Champignonsuppe und ich Nugattibrote. Um 23:30 gehen wir erschöpft schlafen.